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»Die Geschichte lehrt die Menschen, dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt.« - Mahatma Ghandi

Daten und Ereignisse zur Stadtgeschichte

Bernkastel-Kues - Geschichte

3000 v.u.Z.
Die ersten Zeugnisse menschlicher Besiedlung entdecken Archäologen in Kues, eine der größten bandkeramischen Siedlungen der Neusteinzeit im Moselraum.

600 v.u.Z.
Keltische Funde in der näheren Umgebung der Stadtteile von Kues und Wehlen.
(1936: Ausgrabung einer keltischen Siedlung auf dem Plateau »Ober dem Lieserpfad«.

50 v.u.Z. - 400 n.u.Z.
Römische Siedlung des Moseltales mit Trier als »Augusta Treverorum«, römische Kaiserstadt, die unter Constantin I. christlich wird.

um 370
Decimus Magnus Ausonius, römischer Dichter und Lehrer am kaiserlichen Hof, schreibt sein Gedicht »Mosella«.

um 400
Ein römisches Kastell (princastellum) im Bereich der heutigen Burgruine Landshut. Hierauf weisen u.a. unterhalb der Burg gefundene Beschläge, Keramik- und Eisenfund hin.

Die Burg "Landshut"

um 475
Bernkastel und die Moselprovinz in den Händen der Merowinger (Franken).

um 700
»Princastellum« nennt der »Geograph von Ravenna« den Ort, aus dem der Ortsname Bernkastel zweifelsfrei hergeleitet wird.

um 1000
Adalbero von Luxemburg, Probst des Trierer Stifts St. Paulin, ist Herr von Bernkastel.

1016
Poop, Erzbischof von Trier (1016 - 1047), erobert und zerstört die Burg des Adalbero in der großen »Moselfehde«.

1033/37
Erst urkundliche Erwähnung von Bernkastel und Kues in einem Testament Adlaberos von Luxemburg und in einer Schenkungsurkunde an die Abtei St. Matthias.

Bernkastel-Kues - Marktplatz

1177
Erstbeleg eines »pastor de Berncastell«. Als erster Pfarrer ist Theoderich von Saarburg bezeugt.

1201
Der überliefert Ortsname "Berncastell« unterstreicht den Bezug zur Burg, auf deren Wiederaufbau Erzbischof Johann I. und der Graf von Blieskastel gegenseitig verzichten.

1228
Der Weinbau in Bernkastel-Kues findet urkundliche Erwähnung; 1286 »Weinzehnter zu Berencastel«.

1280
Erzbischof Heinrich II. von Finstingen erwirbt alle Güter und Rechte in Bernkastel, nachdem er bereits 1277 über dem Ort eine neue Burg baute und Bernkastel befestigte.

1290
Sein Nachfolger, Erzbischof Boemund I, verstärkt und vergrößert Burg und Stadtbefestigung und stattet den Ort mit Höfen, Gebäuden und Türmen aus.

1291
»OPIDI-BERNKASTEL«

Bernkastel hat ein Stadtsiegel, damit dürfte die Rechtspersönlichkeit der Stadtgemeinde belegt sein.

Bernkastel-Kues: Geschichte

1331
Bernkastel ist als Erhebungsort des von Kurtrier erhobenen Geleitgeldes für den Geleitschutz zwischen Mainz und dem Luxemburgischen bestimmt.

1332
Im Sammelprivileg Kaiser Ludwigs des Bayern für Erzbischof Balduin, erneute Bestätigung der Stadtrechte an Bernkastel und weitere Ort im Erzstift Trier.

1356
Durch die »Goldene Bulle« wird Erzbischof Boemund II. Kurfürst. Seine schwere Erkrankung auf der Burg wird durch »Bernkasteler Doctorwein« glücklich beendet - »Doctor-Wein-Sage«.

1386
Bau einer größeren Pfarrkirche, angelehnt an den mächtigen Wachturm der Stadtbefestigung, der dadurch zum »Kirchturm« wird. Ab 1569 gilt St. Michael als Kirchenpatron.

1401
Nicolaus Cusanus wird dem noch heute zu besichtigenden Haus des Moselschiffers Henne Cryfftz (Krebs) in Kues geboren (1448 Kardinal, 1450 Bischof von Brixen).

Nikolaus Cusanus

1451/57
Erbauung eines Armenhospitals, des »St. Nikolaus-Hospitals« am linken Moselufer - eine wohltätige Stiftung des Nikolaus von Kues.

1464
Nikolaus von Kues stirbt in Todi/Umbrien (11. August). Beisetzung in San Pietro in Vincoli zu Rom, das Herz des Kardinals wird in der Kapelle des St. Nikolaus-Hospitals überführt.

1466
In Bernkastel wird ein blühender Erzbergbau bezeugt; Bergwerksordnung von Bernkastel v. 30.01.1510

1467
Erste urkundliche Erwähnung eines Heilig-Geist-Hospitz zu Bernkastel.

1505
In einer landesherrlichen Verordnung Jacob II. tritt zum ersten Mal für die erzbischöfliche Burg der Name »Landshut« auf.

Kloster Machern

1512
Kaiser Maximilian (1459 - 1519) kommt per Schiff auf dem Weg zum Reichstag in Trier stromaufwärts in Bernkastel an.

1516
Unter Kurfürst und Erzbischof Richard von Greiffenklau, Prägung von kurtrierischen Münzen in Bernkastel, bezeugt 1512 und 1516 »Moneta nova Bernkastel«.

1582
Erzbischof und Kurfürst Johann VII. in Bernkastel. Er befaßt sich in einer Verordnung »wie es in Stadt und Hochgericht Berncastel mit kaufen, Verkaufen, Maß und Gewicht zu halten«.

1586
Erlaß einer kurfürstlichen Stadtordnung: zehnköpfiger Rat geschaffen (Zusammensetzung 1 Schultheiß, 6 Schöffen, 1 Zender, 2 Baumeister). Aufsicht des Rates beim Amtmann und beim Kellner.

1606
Der zierliche Michaelsbrunnen wird auf dem Marktplatz errichtet und die Stadt unter den Schutz des Erzengels gestellt.

1608
Bau eines neuen Rathauses am Marktplatz im Stil des Spätrenaissance vermutlich durch Hans Ruprecht Hoffmann, Bildhauer des Kurfürsten und Erzbischofs Lothar von Metternich.

1618/48
Dreißigjähriger Krieg: Er schlägt im Moseltal tiefe Wunden. 1627 wütet der »Schwarze Tod«, die Pest, in Bernkastel, 1641 in Kues; viele Einwohner fallen ihm zum Opfer.

Cusanus-Geburtshaus

1652/55
Klosterbau der Kapuziner auf dem »Mandat«. Am 6. Juni 1655 weiht der Trierer Weihbischof Otto von Senheim Kloster und Kirche.

1656/61
Unter Kurfürst Karl Kaspar von der Leyen Neubau einer kurfürstlichen Amtskellerei - das Gebäude ist heute die Weinbauschule am Gestade.

1671
Neben dem Stadtausgang nach dem Hunsrück wird an der Stelle einer alten Kapelle eine größere - die »Heilig-Geist-Kapelle« erbaut. Ein Friedhof wird hier angelegt.

1673
Belagerung Bernkastels durch die Franzosen: »... in der Stadt lagern etwa 400 Mann und weitere 100 Mann, kaiserliche und kurtrierische Truppen, auf der Burg, welche gut befestigt war«.

1689
»Zum Schmerz der Stadt« werden Mauern und Türme der Stadtbefestigung am 18./19. September von den Franzosen unter General de Montalt geschleift.

1692
Nach mancherlei Belagerungen fällt die Burg »Landshut« einer Feuersbrunst am 08. Januar zum Opfer und ist seitdem eine Ruine.

1714
Erlass einer Jahrmärkte-Ordnung: für den Halbfastenmarkt, St. Margarethenmarkt, St. Michaelsmarkt und St. Barbaramarkt.

1784
Die neuerbaute Kirche zu Kues wird dem hl. Briktius geweiht. 1921 Erweiterung der Pfarrkirche. 27./28. Februar. höchstes, bekanntes Hochwasser der Mosel - mit Eislaufbruch.

"Bernkasteler Doctor"

1787
Bernkastel, Hauptort und Sitz eines kurfürstlichen Amtes, zählt 1.112 Einwohner und 25 verschiedene Gewerbe, u.a. 27 Krämer, 16 Bäcker und 13 Metzger. Kues hat 533 Einwohner.

1789
Französiche Revolution, Bernkastel-Kues fällt 1794 an Frankreich, wird Kantonsort und bleibt unter französischer Herrschaft bis 1814. Anton Cetto, Maire und Präsident des Kanton Bernkastel.

1794
Der letzte Kurfürst Clemens Wenzeslaus verläßt Trier vor den eindringenden französischen Revolutionsheer. Bau der Festungsanlage »Mont Nationa« auf den Höhen von Graach und Bernkastel »Graacher Schanzen«.

1802
Säkularisation; Aufhebung des Kapuzinerklosters. 1803 steigert Maire Anton Cetto Kloster, Garten und Hofbering für die Stadtgemeinde.

1804
Anton Cetto erwirbt in Paris von der französischen Regierung den gesamten Doctorweinberg.

Wein und Bernkastel-Kues

1815
Wiener Kongress; der größte Teil der kurtrierischen Lande mit Bernkastel und Kues wird dem Königreich Preußen zugeschlagen. Bernkastel wird 1816 Kreisstadt.

1834
Bernkastel erhält die erste eigene Poststation im Gasthof »Zum goldenen Adler« - heute die Volksbank am Gestade.

1839
Anläßlich eines Besuchs in Bernkastel schenkt die Stadtgemeinde dem Kronprinzen und späteren König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen die Burgruine Landshut.

1840
21. August: das erste Dampfschiff, die »Mosella«, ein 50 PS starkes Dampfboot mit Platz für 200 Personen, wird in Bernkastel freudig begrüßt.

Bernkastel-WEHLEN

1843
Die Stadt zählt 2.202 Einwohner, davon 2.088 katholisch, 34 evangelisch, 80 jüdisch.

1848
Revolution auch in Bernkastel: Die schwarz-rot-goldene Fahne wird am Rathaus gehisst. Eine Bürgerwehr wird gebildet. Peter Josef Coblenz ist die Seele der Revolutionsbewegung.

1850
Preußenkönig Friedrich Wilhelm IV. besucht nach 1839 und 1847 abermals die »aufrührerisch gewesene« Stadt Bernkastel.

1852
27. 28. August: Einweihung der neuen Synagoge und eines jüdischen Gemeindehauses an der Burgstraße. Die Zahl der Juden beträgt in Bernkastel 86, in Kues 16.

1857
Großer Stadtbrand - durch Bernkastel wüten sieben Feuersbrünste zwischen dem 22. Juli und 07. November.

1858
Gründung der Kreissparkasse in Bernkastel

1867
Die Moseltalstraße am rechten Flußufer wird als »Prämienstraße« gebaut, weil die Stadt eine Prämie von 10.000 Talern für die Meile gewährt.

1868/70
Auf den Ruinen des alten Kapuzinerklosters auf dem »Mandat« wird ein Kranken- und Waisenhaus errichtet; Stifter ist Jodocus Prüm aus Wehlen.

Pfarrkirche St. Michael

1870/71
Deutsch-Französischer Krieg; zu Beginn des Feldzuges werden zwei Schiffsbrücken bei Bernkastel über die Mosel geschlagen.

1872/74
Bau der ersten Straßenbrücke zwischen Bernkastel und Kues. Nach fast dreijähriger Bauzeit am 18. November Einweihungstag. Eine neue Straße zum Hunsrück, von Bernkastel nach Longkamp, wird gebaut.

1876
Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Bernkastel.

1880
Bau der evangelischen Kirche in der Saarallee, Kues. Einweihung: 17.03.1881

1881
Vollendung des neuen Bernkasteler Volksschulgebäudes am Gestade - heute Volksbank.

1882/83
Die erste Bahnverbindung der Stadt wird gebaut. Eröffnung der Zweigbahn »Cues/Bernkastel nach Wengerohr« am 01.06.1883

1884/85
Die Stadt erhält ein Gaswerk auf der Kueser Moselseite (Gaslicht).

1886
Bau eines privaten Wasserwerkes, 1904 von der Stadt erworben. Kanalisation in Kues 1897, in Bernkastel seit 1903.

1891
Die Stadt Bernkastel-Kues feiert am 26. und 27. Juli das 600-jährige Jubiläum der Stadtwerdung.

Häuser in Bernkastel

1892/93
Januar: meterhohe Eisberge und zerbrochene Schiffe im Hafen kennzeichnen den Winter; seit Menschengedenken der größte Eisgang auf der Mosel.

1902/05
Bau der Moseltalbahn am rechten Moselufer zwischen Trier und Bernkastel nach Bullay. 18.08.1905: Fertigstellung der Kleinbahn auf der gesamten Strecke.

1905
01. April: Die Eingemeindung des Dorfes Kues in die Stadt Bernkastel. Die neue Stadtgemeinde trägt nun den Namen »Bernkastel-Cues«.

1910
Nach der Volkszählung vom 01.12. hat Bernkastel-Kues 4606 Einwohner.

1910/12
Bau einer neuen Volksschule in der heutigen Schulstraße zu Kues. Am 0.1.1912 ist die Eröffnung.

1913
02. August: Die letzte Postkutsche verlässt die Stadt. »Tempi passati«, die Zeiten sind vorbei.

1914/18
der Erste Weltkrieg: Mobilmachung ist der 02. August. Der Bernkasteler Landsturm wird aufgeboten »zum Schutz der bedrohten Grenzen«.

1918
02. Dezember: die ersten amerikanischen Besatzungstruppen in der Stadt; ab Mai 1919 Franzosen.

1920
Eröffnung des ersten Bernkasteler Lichtspielhauses in der Hebegasse. Die Burgruine Landshut wieder im Besitz der Stadtgemeinde.

Burg Landshut

1921
28. Juli: niedrigster bekannter Wasserstand der Mosel; Pegelstand NNW 0,47 Meter. Man kann durch die Mosel an das gegenüberliegende Ufer gehen. Hervorragender Weinjahrgang - »Jahrhundertwein« -
Neben dem Cusanus-Geburtshaus in Kues brennt der »Pulverturm« mit dem Gemeindehaus ab.

1923
November: Höhepunkt der Inflation. Der Kreis Bernkastel gibt seit 1920 Notgeldscheine heraus. 11. Oktober 1924: Einführung der Reichsmark.

1926
Große Winzerunruhen an der Mosel. 25. Februar: Sturm auf das Finanzamt in Bernkastel und das Zollamt in Kues.

1930
Befreiung des Rheinlandes nach 12-jähriger französischer Besatzung. In der Nacht vom 30.06 zum 01.07 große Befreiungsfeier auf dem Marktplatz. Reichspräsident von Hindenburg besucht auf seiner »Westmarkfahrt« auch Bernkastel-Kues.

1931
05. Oktober: Die Stadt feiert erstmals die Bernkasteler »Weinkirmes«. Ab 1950 »Weinfest der Mittelmosel«.

Die Mosella - Krönung beim "Weinfest der Mittelmosel"

1932/33
Bau der zweiten Moselbrücke - »Hermann-Göring-Brücke«. Einweihung: 13.12.1933 in Anwesenheit von Göring. Die Brücke wurde am Ende des Krieges, 1945, gesprengt.

1933
Bernkastel-Kues hat 5.009 Einwohner; davon sind 4.661 katholisch, 289 evangelisch und 59 jüdisch. 12.03.33: Kommunalwahlen: von 16 Ratsmitgliedern stellt die NSDAP vier.

1934
Die Straßenbeleuchtung, bis dahin Gaslampen, wird vom RWE auf elektrische Beleuchtung umgerüstet.

1938
Die NSDAP organisiert Ausschreitungen gegen Juden. Auch in Bernkastel-Kues werden die Synagoge, jüdische Wohnungen sowie Geschäftsräume zerstört.

1939/45
01. September: Beginn des zweiten Weltkrieges. Schwere Zerstörungen und große Opfer unter der Zivilbevölkerung durch Fliegerangriffe und Artilleriebeschuss.

1945
Die Front rückt näher: 14. März: amerikanische Truppen besetzen Kues und am 18. März Bernkastel. Das Moselland kommt unter französische Besatzung.

1946
15. September: die ersten demokratischen Stadtratswahlen nach dem Krieg. Hans Weber wird Stadtbürgermeister.

1946/47
Strenger Winter; in dem die Mosel dreimal zufriert.

1947/53
Dritter Moselbrückenbau; zunächst eine Fahrspur. 05.10: Michaelskirmes und Einweihung der neuen Brücke. 1952/53: Verbreiterung der Brücke auf zwei Fahrspuren.

1948
Währungsreform: mit Wirkung von 21. Juni gilt die Deutsche Mark. Jeder Einwohner erhält für 40 Reichsmark 40 Deutsche Mark.
14.11: Kommunalwahlen.

1949
17. Januar: der neugewählte Stadtrat wählt Dr. Anton Ley zum Stadtbürgermeister. 14.08.9: Erste Bundestagswahl: Ergebnis in Bernkastel-Kues CDU 64.6%, SPD 16.0 %, FDP 17.9 %, KPD 1.5 %.

1950
Bernkastel-Kues zählt 5.670 Einwohner, Schülerzahl an den städtischen Schulen: Katholische Volksschule Bernkastel, 322; Katholische Volksschule Kues, 345; Evangelische Volksschule, 54; städtisches Realgymnasium, 307 Schüler.

1951
Das alte Bernkasteler Stadtwappen wird geändert. Anstelle des schwarzen Bären im unteren rechten Feld tritt der rote Krebs (= Nikolaus von Kues).

1952
23. April: Bundespräsident Prof. Theodor Heuss in Bernkastel-Kues. Er besucht das St. Nikolaus-Hospital.

Mittelalter-Spectacel in Bernkastel-Kues

1953
Das Canisiushaus auf dem Burgberg wird vom Deutschen Jugendherbergswerk erworben und als Jugendherberge eingerichtet.

1958
Erster Beigeordneter Franz-Josef Veltin wird zum neuen Stadtbürgermeister gewählt.

1960
Gründung der »Cusanus-Gesellschaft«, Vereinigung zur Förderung der Cusanusforschung e.V. in Bernkastel-Kues.

1960/64
Ausbauarbeiten der Mosel zur internationalen Schiffahrtstraße, u.a. Ausbau des Kueser Hafens für die Großschifffahrt, Bau der Staustufe bei Wehlen.

1961
Bernkastel-Kues hat 5.755 Einwohner. Bau des neuen Nikolaus-von-Kues-Gymnasium im Schulzentrum.

1962
01. Mai: Konsekration der neuen »Marienkirche« in Kues am Bergweg. 31. Dezember: Stilllegung der Moseltalbahn. Der letzte Zug der Moselbahn fährt in »Bernkastel-Nord« ab.

1964
500. Todestag des Kardinals Nikolaus von Kues. vom 08. - 12. August: große Cusanaus-Jubiläumsfeierlichkeiten in Bernkastel-Kues.

1965
Letzte Ausgabe der 1834 gegründeten »Bernkasteler Zeitung«.

St. Michaels-Brunnen

1966
Einweihung des neuen Kreiskrankenhauses. »Auf der Trift« in Kues und des neuen St. Antonius-Kindergartens am Karl-Binz-Weg.

1968
»Auf dem Bärenpütz« wird ein neuer Brunnen mit dem »Bären Bernkastels« aufgestellt. Ein Werk des Bildhauers Hanns Scherl, Wittlich.

 

1970
Andel und Wehlen werden zur Stadt Bernkastel-Kues eingemeindet. Durch die rheinland-pfälzische Verwaltungsreform wird die Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues durch den Zusammenschluss der Ämter Bernkastel-Land, Lieser, Mülheim, Zeltingen und der Stadt Bernkastel-Kues gebildet.

1971
Februar: Einweihung der Hauptschule im Schulzentrum durch Kultusminister Dr. Bernard Vogel.

1974
Bau und Übergabe eines neuen Postamtsgebäude in Kues (Mozartstraße).

1975
Eröffnung der beiden ersten Kurkliniken »Bernkastel« und Kues auf dem Plateau.

Klinik Bernkastel

1976
Die Stadt Bernkastel-Kues hat 6.897 Einwohner. Ein »Jahrhundertwein« wächst und reift an der Mosel.

1977
Bau der dritten Kurklinik »Moselhöhe« auf dem Kueser Plateau.

1979
20. August: Heinz Grundhöfer wird neuer Stadtbürgermeister.

1980
Geburtshaus von Nikolaus von Kues wieder aufgebaut. 05. Dezember: Festakt und Einweihung mit MP Dr. Bernard Vogel.

1981
Einweihung des neugeschaffenen »Moselweinmuseums« im Bering des Cusanusstifts. Bernkastel-Kues wird die staatliche Anerkennung »Erholungsort« zugesprochen. Herausgabe der »Chronik von Kues«.

1982
Nach Erneuerung und Restaurierung der Heilig-Geist-Stiftskirche, Einweihung und Altarweihe durch den Trierer Weihbischof Carl Schmidt. Eröffnung der vierten Klinik »Burg Landshut« auf dem Plateau.

1983
Eröffnung und Einweihung der neuerbauten städtischen »Mosellandhalle« und des großen "Hotelparks" auf dem Plateau. Festliche Übergabe des »Doctorwein-Brunnens« am Gestade.

1985
Die Chronik »Bernkastel im Wandel der Zeiten« erscheint; Aufführung der ersten »Mosel-Festwochen«; Eröffnung des neugeschaffenen Heimatmuseums im »Graacher Tor«.

1986
18. September: Besuch des Bundespräsidenten Richard von Weizäcker in Bernkastel-Kues. Nach umfangreicher Renovierung und Erweiterung, Einweihung des Altenheims »Kloster zur heiligen Familie«.

1987
Nach den Ergebnissen der Volkszählung 1987 zählt Bernkastel-Kues insgesamt 6.823 Einwohner mit Hauptwohnung am Ort. 1970 waren es noch 7.298 Einwohner.

1988
Fertigstellung des ersten Fußgängerbereichs der Graacher Straße. Enthüllung einer Gedenktafel für die Bombenopfer des II. Weltkrieges am Bärenbrunnen.

1989
27.05: Endgültige Einstellung des gesamten Bahnbetriebes auf der Zweigbahnstrecke Wittlich Hbf - Bernkastel-Kues.

1990
Im Rahmen der Stadtsanierung; Fertigstellung der Ausbauarbeiten in der Innenstadt der Burg; Römer- und Mandatstraße. Renovierung des Rathauses. 11. Oktober: Einweihung des neuen Kurgasthauses.

1991
700-jähriges Stadtjubiläum wird gefeiert.

1993
Beginn der Arbeiten zum Burgbergtunnel, der die Innenstadt autofrei machen soll.

1994
Juni: Dr. Helmut Gestrich (ehemaliger Landrat) wird neuer Stadtbürgermeister.

1995
Fertigstellung der 4. Moselbrücke, Einweihung am 18. August

1997
27.06: Eröffnung des Burgbergtunnels.

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1999
Dr. Helmut Gestrich wird als Stadtbürgermeister wiedergewählt

2000
26. Mai: Unterzeichnung der Städtepartnerschaft zwischen Karlovy Vary und Bernkastel-Kues.
22.11: Dr. Helmut Gerstrich tritt vom Amt des Stadtbürgermeisters zurück, Wolfgang Port wird sein Nachfolger.

2001
Feierlichkeiten zum 600 Geburtstag von Nikolaus Cusanus; Festwoche 23. bis 27. Mai, Besuch von Bundespräsident Johannes Rau.

2005
Bernkastel-Kues feiert den 100-jährigen Zusammenschluss von Bernkastel und Cues.
23. Juli: Einweihung des »Karlsbader Platzes«.
12. September: Verleihung des Prädikats »Heilklimatischer Kurort« an Bernkastel-Kues/Kueser Plateau.

 


Veranstaltungs-Highlights

Moselfestwochen

Mosel Musikfestival

Jedes Jahr werden in der Kulturlandschaft Mosel Konzerte auf internationalen Niveau zelebriert.

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Weihnachtsmarkt

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33. Weihnachtsmarkt vom 20. November bis 19. Dezember 2010. Die historische Altstadt mit ihren über 40 festlich geschmückten Verkaufsständen bezaubert mit Ihrem einzigartigen Flair.

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Weinfest

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Das Weinfest der Mittelmosel« findet im Jahre 2010 vom 02. bis 06. September statt. Erleben Sie die Weinstraße, den Winzerumzug und das faszinierende Feuerwerk.

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