Andel – Von der Natur reich beschenkt
Vielleicht ist es die ausgleichende Gerechtigkeit, die Andel von der Natur reich beschenken ließ, während dem kleinen Örtchen Sandel eines Tages das »S« abhanden kam. Jedenfalls ist es gerade jene typische Mischung aus saftiggrünen Moselauen, knallroten Mohnwiesen, sonnigen Rebhängen und urtümlich bewaldeten Hügeln, die nicht nur Radfahrern und Wanderern den perfekten Rahmen für ihre Freizeitgestaltung bietet. Hier können Aktive an der Mosel Inlineskaten, mit dem Kanu am Ufer entlang paddeln oder sich sogar mit dem Wasserflugzeug direkt aus den Fluten in schwindelnde Höhen erheben. Wer's beschaulicher mag, genießt einfach die malerische Kulisse des Örtchens.
Goldene Zeiten in Andel
Ein Ort mit glänzender Vergangenheit
Mitten durch eine urwüchsige Waldlandschaft plätschert in Andel der Goldbach. Im klaren Wasser wurden hier vom 18. bis ins 20. Jahrhundert hinein immer wieder kleinere Goldnuggets gefunden! Und sogar heute lohnt sich ein Spaziergang entlang des schattigen Ufers noch: Andeler verstecken hier bisweilen Nuggets, die kleine Goldsucher stolz als Beweis für einen erfolgreichen Familienwandertag behalten, die älteren Goldwäscher hingegen für ein Glas Wein in einem der hiesigen Weingüter einlösen können. Der Goldgräberbrunnen im Ortskern ist ein sehenswertes Zeugnis des Andeler Goldrauschs.
Immer für eine Überraschung gut
Andel ist irgendwie anders
Die Kirche aus dem 12. Jahrhundert erinnert an sieben fleißige Andeler Bürger, die die Kirche im Alleingang erbaut haben. Selbst bis zu zehn Zentner schwere Eichenbalken waren Ihnen nicht zu wuchtig, um in Turm und Glockenstuhl Verwendung zu finden. Jüngstes Beispiel des Andeler Pioniergeistes ist der einzige Moselleuchtturm, der seit 2004 die Moselschiffer davor schützt, in Untiefen zu geraten. Er wurde von einem Andeler Tüftler, Hobby-Kapitän und -Schiffsbauer in Eigenregie erbaut.
Bekannteste Weinlage: Andeler Goldschatz
Mehr über Andel erfahren Sie unter www.bernkastel-andel.com.



















