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Landschaftspark Bernkastel-Kues

Die einzigartige Landschaft des Moseltals, berühmte Weinlagen sowie idyllische weinbaugeprägte Städtchen und Dörfer sind die Grundlagen eines florierenden Tourismus in der Stadt Bernkastel-Kues und den umliegenden Gemeinden.

Der neue Hochmoselübergang, mit dem die geplante B50neu bei Zeltingen-Rachtig das Moseltal quert, wird das Landschaftsbild der Moselschleife zwischen Bernkastel-Kues und Traben-Trarbach erheblich beeinflussen. Die 1.700 m lange Brücke mit einer maximalen Höhe von 158 m über der Talsohle wird zu einem der größten Brückenbauwerke in Deutschland gehören. Bereits zu Beginn der Planungen zur B50neu wurde über die möglichen Auswirkungen auf den Weinbau, auf den Tourismus und auf die Qualität der Naherholung im Umfeld des Bauwerks diskutiert. Als Kompensation für mögliche touristische Beeinträchtigungen hat das Land Rheinland-Pfalz daher der Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues zugesichert, an der Inwertsetzung der touristisch bedeutsamen Landschaft durch Schaffung eines Landschaftsparks im Einwirkungsbereich der B50neu mitzuwirken.

Landschaftspark: Gestern und Heute

Mit dem Begriff „Landschaftspark“ verbindet sich ursprünglich das Bild eines englischen Landschaftsgartens aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Dieser spiegelt innerhalb eines umfriedeten Bereichs das Ideal einer Naturlandschaft wieder. Die Landschaft wird stilisiert, Ausblicke und Blickbeziehungen bestimmen die Gestaltung. Jenseits des Parks beginnt die freie, ungestaltete Landschaft. Der Wörlitzer Park, der ab den siebziger Jahren des 18. Jahrhunderts entstand, überwindet die Parkgrenzen und bezieht die umliegende Landschaft in die Gestaltung mit ein. Im Gartenreich Dessau-Wörlitz werden auf beinahe regionaler Ebene Natur und Landschaft inszeniert.
Die Ende des 19. Jahrhunderts aufkommenden Volksgärten und Bürgerparks verfolgen neue Konzepte und Ziele: Sie dienen nicht mehr der Erbauung und dem Naturgenuss weniger Privilegierter, sondern als Grünraum der Volksgesundheit und Naherholung für breite Bevölkerungsschichten. Seit einigen Jahren erfährt der Landschaftspark eine neue dezentrale Interpretation: Als Regionalpark greift er die Ideen und Prinzipien der historischen Parkanlagen auf und überträgt sie auf ganze Stadtregionen. Regionalparks widmen sich den Resträumen der modernen Stadtlandschaft in den Ballungsräumen, den verbliebenen Freiräumen zwischen ausufernden Siedlungsbereichen, großflächigen Gewerbeflächen und dominierendenInfrastrukturen. Ihr Ziel ist meist die Sicherung und Aufwertung der Landschaftsräume für die Naherholung und der Schutz der verbliebenen Landwirtschaft. Verschiedene Beispiele von Regionalparks zeigen, wie durch gezielte Inwertsetzung und Inszenierung die Wertschätzung für die Kulturlandschaft gesteigert und das Landschaftserleben verbessert werden kann.

Download:

Landschaftspark Bernkastel-Kues - Masterplan

Vorstellung des Masterplans: Präsentation am 26. März 2015 in Bernkastel-Kues

 

 

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