Sie befinden sich hier: Regionen | Bernkastel-Kues | Chronik von Bernkastel-Kues

Geschichte(n) von Bernkastel-Kues an der Mosel

Die ältesten noch erhaltenen Gebäude, z. B. das Spitzhäuschen, stammen überwiegend aus dem 15. Jahrhundert. Die Stadt an der Mosel ist aber viel älter. Ihre Geschichte hängt untrennbar mit der Besiedlung und Entwicklung der Moselregion zusammen.

Die folgende Chronik will Ihnen die Geschichte von - und die Geschichten aus - Bernkastel-Kues nahe bringen.

2014
09./10. August: Cusanus-Festakt zum 550. Todestag von Nikolaus von Kues
Freundschaftsabkommen mit I-Brixen


2008
30. Mai: 400-jähriges Jubiläum des Bernkasteler Rathauses

2005
Bernkastel-Kues feiert den 100-jährigen Zusammenschluss von Bernkastel und Cues.
23. Juli: Einweihung des »Karlsbader Platzes«.
12. September: Verleihung des Prädikats »Heilklimatischer Kurort« an Bernkastel-Kues/Kueser Plateau.

2001
Feierlichkeiten zum 600. Geburtstag von Nikolaus Cusanus; Festwoche 23. bis 27. Mai, Besuch von Bundespräsident Johannes Rau.

2000
26. Mai: Unterzeichnung der Städtepartnerschaft zwischen Karlovy Vary und Bernkastel-Kues.

1997

27.06: Eröffnung des Burgbergtunnels.

 

1995
Fertigstellung der 4. Moselbrücke, Einweihung am 18. August

1993
Beginn der Arbeiten zum Burgbergtunnel, der die Innenstadt autofrei machen soll.

1991
700-jähriges Stadtjubiläum wird gefeiert.

1990
Im Rahmen der Stadtsanierung; Fertigstellung der Ausbauarbeiten in der Innenstadt der Burg; Römer- und Mandatstraße. Renovierung des Rathauses. 11. Oktober: Einweihung des neuen Kurgasthauses.

1989
27.05: endgültige Einstellung des gesamten Bahnbetriebes auf der Zweigbahnstrecke Wittlich Hbf - Bernkastel-Kues.

1988
Fertigstellung des ersten Fußgängerbereichs der Graacher Straße. Enthüllung einer Gedenktafel für die Bombenopfer des II. Weltkrieges am Bärenbrunnen.

1987
Nach den Ergebnissen der Volkszählung 1987 zählt Bernkastel-Kues insgesamt 6.823 Einwohner mit Hauptwohnung am Ort. 1970 waren es noch 7.298 Einwohner.

1986
18. September: Besuch des Bundespräsidenten Richard von Weizäcker in Bernkastel-Kues. Nach umfangreicher Renovierung und Erweiterung, Einweihung des Altenheims »Kloster zur heiligen Familie«.

1985
Die Chronik »Bernkastel im Wandel der Zeiten« erscheint; Aufführung der ersten »Mosel-Festwochen«; Eröffnung des neu geschaffenen Heimatmuseums im »Graacher Tor«.

1983
Eröffnung und Einweihung der neu erbauten städtischen »Mosellandhalle« und des großen "Hotelparks" auf dem Plateau. Festliche Übergabe des »Doctorwein-Brunnens« am Gestade.

1982
Nach Erneuerung und Restaurierung der Heilig-Geist-Stiftskirche, Einweihung und Altarweihe durch den Trierer Weihbischof Carl Schmidt. Eröffnung der vierten Klinik »Burg Landshut« auf dem Plateau.

1981
Einweihung des neu geschaffenen »Moselweinmuseums« im Bering des Cusanusstifts. Bernkastel-Kues wird die staatliche Anerkennung »Erholungsort« zugesprochen. Herausgabe der »Chronik von Kues«.

1980
Geburtshaus von Nikolaus von Kues wieder aufgebaut. 05. Dezember: Festakt und Einweihung mit MP Dr. Bernard Vogel.

1977
Bau der dritten Kurklinik »Moselhöhe« auf dem Kueser Plateau.

1976
Die Stadt Bernkastel-Kues hat 6.897 Einwohner. Ein »Jahrhundertwein« wächst und reift an der Mosel.

1975
Eröffnung der beiden ersten Kurkliniken »Bernkastel« und »Kues« auf dem Plateau.

1974
Bau und Übergabe eines neuen Postamtsgebäudes in Kues (Mozartstraße).

1971
Februar: Einweihung der Hauptschule im Schulzentrum durch Kultusminister Dr. Bernard Vogel.

1970
Andel und Wehlen werden zur Stadt Bernkastel-Kues eingemeindet. Durch die rheinland-pfälzische Verwaltungsreform wird die Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues durch den Zusammenschluss der Ämter Bernkastel-Land, Lieser, Mülheim, Zeltingen und der Stadt Bernkastel-Kues gebildet.

1968
»Auf dem Bärenpütz« wird ein neuer Brunnen mit dem »Bären Bernkastels« aufgestellt. Ein Werk des Bildhauers Hanns Scherl, Wittlich.

1966
Einweihung des neuen Kreiskrankenhauses. »Auf der Trift« in Kues und des neuen St. Antonius-Kindergartens am Karl-Binz-Weg.

1965
Letzte Ausgabe der 1834 gegründeten »Bernkasteler Zeitung«.

1964
500. Todestag des Kardinals Nikolaus von Kues. Vom 08. - 12. August: große Cusanaus-Jubiläumsfeierlichkeiten in Bernkastel-Kues.

1962
01. Mai: Konsekration der neuen »Marienkirche« in Kues am Bergweg. 31. Dezember: Stilllegung der Moseltalbahn. Der letzte Zug der Moselbahn fährt in »Bernkastel-Nord« ab.

1961
Bernkastel-Kues hat 5.755 Einwohner. Bau des neuen Nikolaus-von-Kues-Gymnasiums im Schulzentrum.

1960/64
Ausbauarbeiten der Mosel zur internationalen Schifffahrtstraße, u.a. Ausbau des Kueser Hafens für die Großschifffahrt, Bau der Staustufe bei Wehlen.

1960
Gründung der »Cusanus-Gesellschaft«, Vereinigung zur Förderung der Cusanusforschung e.V. in Bernkastel-Kues.

1953
Das Canisiushaus auf dem Burgberg wird vom Deutschen Jugendherbergswerk erworben und als Jugendherberge eingerichtet.

1952
23. April: Bundespräsident Prof. Theodor Heuss in Bernkastel-Kues. Er besucht das St.-Nikolaus-Hospital.

1951
Das alte Bernkasteler Stadtwappen wird geändert. Anstelle des schwarzen Bären im unteren rechten Feld tritt der rote Krebs (= Nikolaus von Kues).

1950
Bernkastel-Kues zählt 5.670 Einwohner, Schülerzahl an den städtischen Schulen: katholische Volksschule Bernkastel, 322; katholische Volksschule Kues, 345; evangelische Volksschule, 54; städtisches Realgymnasium, 307 Schüler.

1947/53
Dritter Mosel-Brückenbau; zunächst eine Fahrspur. 05.10: Michaelskirmes und Einweihung der neuen Brücke. 1952/53: Verbreiterung der Brücke auf zwei Fahrspuren.

1948
Währungsreform: mit Wirkung von 21. Juni gilt die Deutsche Mark. Jeder Einwohner erhält für 40 Reichsmark 40 Deutsche Mark.

1946/47
Strenger Winter; in dem die Mosel dreimal zufriert.

1946
15. September: die ersten demokratischen Stadtratswahlen nach dem Krieg.

1945
Die Front rückt näher: 14. März: amerikanische Truppen besetzen Kues und am 18. März Bernkastel. Das Moselland kommt unter französische Besatzung.

1939/45
01. September: Beginn des Zweiten Weltkrieges. Schwere Zerstörungen und große Opfer unter der Zivilbevölkerung durch Fliegerangriffe und Artilleriebeschuss.

1938
Die NSDAP organisiert Ausschreitungen gegen Juden. Auch in Bernkastel-Kues werden die Synagoge, jüdische Wohnungen sowie Geschäftsräume zerstört.

1934
Die Straßenbeleuchtung, bis dahin Gaslampen, wird vom RWE auf elektrische Beleuchtung umgerüstet.

1933
Bernkastel-Kues hat 5.009 Einwohner; davon sind 4.661 katholisch, 289 evangelisch und 59 jüdisch.

1932/33
Bau der zweiten Moselbrücke - »Hermann-Göring-Brücke«. Einweihung: 13.12.1933 in Anwesenheit von Göring. Die Brücke wurde am Ende des Krieges, 1945, gesprengt.

1931
05. Oktober: Die Stadt feiert erstmals die Bernkasteler »Weinkirmes«. Ab 1950 »Weinfest der Mittelmosel«.

1930
Befreiung des Rheinlandes nach 12-jähriger französischer Besatzung. In der Nacht vom 30.06. zum 01.07. große Befreiungsfeier auf dem Marktplatz. Reichspräsident von Hindenburg besucht auf seiner »Westmarkfahrt« auch Bernkastel-Kues.

1926
Große Winzerunruhen an der Mosel. 25. Februar: Sturm auf das Finanzamt in Bernkastel und das Zollamt in Kues.

1923
November: Höhepunkt der Inflation. Der Kreis Bernkastel gibt seit 1920 Notgeldscheine heraus. 11. Oktober 1924: Einführung der Reichsmark.

1921
28. Juli: niedrigster bekannter Wasserstand der Mosel; Pegelstand NNW 0,47 Meter. Man kann durch die Mosel an das gegenüberliegende Ufer gehen. Hervorragender Weinjahrgang - »Jahrhundertwein« -
Neben dem Cusanus-Geburtshaus in Kues brennt der »Pulverturm« mit dem Gemeindehaus ab.

1920
Eröffnung des ersten Bernkasteler Lichtspielhauses in der Hebegasse. Die Burgruine Landshut wieder im Besitz der Stadtgemeinde.

1918
02. Dezember: die ersten amerikanischen Besatzungstruppen in der Stadt; ab Mai 1919 Franzosen.

1914/18
der Erste Weltkrieg: Mobilmachung ist der 02. August. Der Bernkasteler Landsturm wird aufgeboten »zum Schutz der bedrohten Grenzen«.

1913
02. August: Die letzte Postkutsche verlässt die Stadt. »Tempi passati«, die Zeiten sind vorbei.

1910/12
Bau einer neuen Volksschule in der heutigen Schulstraße zu Kues. Am 0.1.1912 ist die Eröffnung.

1910
Nach der Volkszählung vom 01.12. hat Bernkastel-Kues 4606 Einwohner.

1905
01. April: Die Eingemeindung des Dorfes Kues in die Stadt Bernkastel. Die neue Stadtgemeinde trägt nun den Namen »Bernkastel-Cues«.

1902/05
Bau der Moseltalbahn am rechten Moselufer zwischen Trier und Bernkastel nach Bullay. 18.08.1905: Fertigstellung der Kleinbahn auf der gesamten Strecke.

1892/93
Januar: meterhohe Eisberge und zerbrochene Schiffe im Hafen kennzeichnen den Winter; seit Menschengedenken der größte Eisgang auf der Mosel.

1891
Die Stadt Bernkastel-Kues feiert am 26. und 27. Juli das 600-jährige Jubiläum der Stadtwerdung.

1886
Bau eines privaten Wasserwerkes, 1904 von der Stadt erworben. Kanalisation in Kues 1897, in Bernkastel seit 1903.

1884/85
Die Stadt erhält ein Gaswerk auf der Kueser Moselseite (Gaslicht).

1882/83
Die erste Bahnverbindung der Stadt wird gebaut. Eröffnung der Zweigbahn »Cues/Bernkastel nach Wengerohr« am 01.06.1883

1881
Vollendung des neuen Bernkasteler Volksschulgebäudes am Gestade - heute Volksbank.

1880
Bau der evangelischen Kirche in der Saarallee, Kues. Einweihung: 17.03.1881

1876
Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Bernkastel.

1872/74
Bau der ersten Straßenbrücke zwischen Bernkastel und Kues. Nach fast dreijähriger Bauzeit am 18. November Einweihungstag. Eine neue Straße zum Hunsrück, von Bernkastel nach Longkamp, wird gebaut.

1870/71
Deutsch-Französischer Krieg; zu Beginn des Feldzuges werden zwei Schiffsbrücken bei Bernkastel über die Mosel geschlagen.

1868/70
Auf den Ruinen des alten Kapuzinerklosters auf dem »Mandat« wird ein Kranken- und Waisenhaus errichtet; Stifter ist Jodocus Prüm aus Wehlen.

1867
Die Moseltalstraße am rechten Flussufer wird als »Prämienstraße« gebaut, weil die Stadt eine Prämie von 10.000 Talern für die Meile gewährt.
1858
Gründung der Kreissparkasse in Bernkastel

1857
Großer Stadtbrand - durch Bernkastel wüten sieben Feuersbrünste zwischen dem 22. Juli und 07. November.

1852
27. 28. August: Einweihung der neuen Synagoge und eines jüdischen Gemeindehauses an der Burgstraße. Die Zahl der Juden beträgt in Bernkastel 86, in Kues 16.

1850
Preußenkönig Friedrich Wilhelm IV. besucht nach 1839 und 1847 abermals die »aufrührerisch gewesene« Stadt Bernkastel.

1848
Revolution auch in Bernkastel: Die schwarz-rot-goldene Fahne wird am Rathaus gehisst. Eine Bürgerwehr wird gebildet. Peter Josef Coblenz ist die Seele der Revolutionsbewegung.

1843
Die Stadt zählt 2.202 Einwohner, davon 2.088 katholisch, 34 evangelisch, 80 jüdisch.

1840
21. August: das erste Dampfschiff, die »Mosella«, ein 50 PS starkes Dampfboot mit Platz für 200 Personen, wird in Bernkastel freudig begrüßt.

1839
Anlässlich eines Besuchs in Bernkastel schenkt die Stadtgemeinde dem Kronprinzen und späteren König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen die Burgruine Landshut.

1834
Bernkastel erhält die erste eigene Poststation im Gasthof »Zum goldenen Adler« - heute die Volksbank am Gestade.

1815
Wiener Kongress; der größte Teil der kurtrierischen Lande mit Bernkastel und Kues wird dem Königreich Preußen zugeschlagen. Bernkastel wird 1816 Kreisstadt.

1804
Anton Cetto erwirbt in Paris von der französischen Regierung den gesamten Doctorweinberg.

1802
Säkularisation; Aufhebung des Kapuzinerklosters. 1803 steigert Maire Anton Cetto Kloster, Garten und Hofbering für die Stadtgemeinde.

1794
Der letzte Kurfürst Clemens Wenzeslaus verlässt Trier vor dem eindringenden französischen Revolutionsheer. Bau der Festungsanlage »Mont National« auf den Höhen von Graach und Bernkastel »Graacher Schanzen«.

1789
Französiche Revolution, Bernkastel-Kues fällt 1794 an Frankreich, wird Kantonsort und bleibt unter französischer Herrschaft bis 1814. Anton Cetto, Maire und Präsident des Kanton Bernkastel.

1787
Bernkastel, Hauptort und Sitz eines kurfürstlichen Amtes, zählt 1.112 Einwohner und 25 verschiedene Gewerbe, u.a. 27 Krämer, 16 Bäcker und 13 Metzger. Kues hat 533 Einwohner.

1784
Die neu erbaute Kirche zu Kues wird dem hl. Briktius geweiht. 1921 Erweiterung der Pfarrkirche. 27./28. Februar höchstes, bekanntes Hochwasser der Mosel - mit Eislaufbruch.

1714
Erlass einer Jahrmärkte-Ordnung: für den Halbfastenmarkt, St. Margarethenmarkt, St. Michaelsmarkt und St. Barbaramarkt.

1692
Nach mancherlei Belagerungen fällt die Burg »Landshut« einer Feuersbrunst am 08. Januar zum Opfer und ist seitdem eine Ruine.

1689
»Zum Schmerz der Stadt« werden Mauern und Türme der Stadtbefestigung am 18./19. September von den Franzosen unter General de Montalt geschleift.

1673
Belagerung Bernkastels durch die Franzosen: »... in der Stadt lagern etwa 400 Mann und weitere 100 Mann, kaiserliche und kurtrierische Truppen, auf der Burg, welche gut befestigt war«.

1671
Neben dem Stadtausgang nach dem Hunsrück wird an der Stelle einer alten Kapelle eine größere - die »Heilig-Geist-Kapelle« erbaut. Ein Friedhof wird hier angelegt.

1656/61
Unter Kurfürst Karl Kaspar von der Leyen Neubau einer kurfürstlichen Amtskellerei - das Gebäude ist heute die Weinbauschule am Gestade.

1652/55
Klosterbau der Kapuziner auf dem »Mandat«. Am 6. Juni 1655 weiht der Trierer Weihbischof Otto von Senheim Kloster und Kirche.

1618/48
Dreißigjähriger Krieg: Er schlägt im Moseltal tiefe Wunden. 1627 wütet der »Schwarze Tod«, die Pest, in Bernkastel, 1641 in Kues; viele Einwohner fallen ihm zum Opfer.

1608
Bau eines neuen Rathauses am Marktplatz im Stil der Spätrenaissance vermutlich durch Hans Ruprecht Hoffmann, Bildhauer des Kurfürsten und Erzbischofs Lothar von Metternich.


1606
Der zierliche Michaelsbrunnen wird auf dem Marktplatz errichtet und die Stadt unter den Schutz des Erzengels gestellt.

1586
Erlass einer kurfürstlichen Stadtordnung: zehnköpfiger Rat geschaffen (Zusammensetzung 1 Schultheiß, 6 Schöffen, 1 Zender, 2 Baumeister). Aufsicht des Rates beim Amtmann und beim Kellner.

1582
Erzbischof und Kurfürst Johann VII. in Bernkastel. Er befasst sich in einer Verordnung »wie es in Stadt und Hochgericht Berncastel mit kaufen, Verkaufen, Maß und Gewicht zu halten«.

1516
Unter Kurfürst und Erzbischof Richard von Greiffenklau, Prägung von kurtrierischen Münzen in Bernkastel, bezeugt 1512 und 1516 »Moneta nova Bernkastel«.

1512
Kaiser Maximilian (1459 - 1519) kommt per Schiff auf dem Weg zum Reichstag in Trier stromaufwärts in Bernkastel an.

1505
In einer landesherrlichen Verordnung Jacob II. tritt zum ersten Mal für die erzbischöfliche Burg der Name »Landshut« auf.

1467
Erste urkundliche Erwähnung eines Heilig-Geist-Hospitz zu Bernkastel.

1466
In Bernkastel wird ein blühender Erzbergbau bezeugt; Bergwerksordnung von Bernkastel v. 30.01.1510

1464
Nikolaus von Kues stirbt in Todi/Umbrien (11. August). Beisetzung in San Pietro in Vincoli zu Rom, das Herz des Kardinals wird in der Kapelle des St. Nikolaus-Hospitals bestattet.

1451/57
Erbauung eines Armenhospitals, des »St. Nikolaus-Hospitals« am linken Moselufer - eine wohltätige Stiftung des Nikolaus von Kues.


1401
Nicolaus Cusanus wird in dem noch heute zu besichtigendem Haus des Moselschiffers Henne Cryfftz (Krebs) in Kues geboren (1448 Kardinal, 1450 Bischof von Brixen).

1386
Bau einer größeren Pfarrkirche, angelehnt an den mächtigen Wachturm der Stadtbefestigung, der dadurch zum »Kirchturm« wird. Ab 1569 gilt St. Michael als Kirchenpatron.

1356
Durch die »Goldene Bulle« wird Erzbischof Boemund II. Kurfürst. Seine schwere Erkrankung auf der Burg wird durch »Bernkasteler Doctorwein« glücklich beendet - »Doctor-Wein-Sage«.

1332
Im Sammelprivileg Kaiser Ludwigs des Bayern für Erzbischof Balduin, erneute Bestätigung der Stadtrechte an Bernkastel und weitere Orte im Erzstift Trier.

1331
Bernkastel ist als Erhebungsort des von Kurtrier erhobenen Geleitgeldes für den Geleitschutz zwischen Mainz und dem Luxemburgischen bestimmt.

1291
»OPIDI-BERNKASTEL«
Bernkastel hat ein Stadtsiegel, damit dürfte die Rechtspersönlichkeit der Stadtgemeinde belegt sein.

1290
Sein Nachfolger, Erzbischof Boemund I, verstärkt und vergrößert Burg und Stadtbefestigung und stattet den Ort mit Höfen, Gebäuden und Türmen aus.

1280
Erzbischof Heinrich II. von Finstingen erwirbt alle Güter und Rechte in Bernkastel, nachdem er bereits 1277 über dem Ort eine neue Burg baute und Bernkastel befestigte.

1228
Der Weinbau in Bernkastel-Kues findet urkundliche Erwähnung; 1286 »Weinzehnter zu Berencastel«.

1201
Der überlieferte Ortsname "Berncastell« unterstreicht den Bezug zur Burg, auf deren Wiederaufbau Erzbischof Johann I. und der Graf von Blieskastel gegenseitig verzichten.
1177
Erstbeleg eines »pastor de Berncastell«. Als erster Pfarrer ist Theoderich von Saarburg bezeugt.
1033/37
Erst urkundliche Erwähnung von Bernkastel und Kues in einem Testament Adlaberos von Luxemburg und in einer Schenkungsurkunde an die Abtei St. Matthias.

1016
Poop, Erzbischof von Trier (1016 - 1047), erobert und zerstört die Burg des Adalbero in der großen »Moselfehde«.

um 1000
Adalbero von Luxemburg, Probst des Trierer Stifts St. Paulin, ist Herr von Bernkastel.
um 700
»Princastellum« nennt der »Geograph von Ravenna« den Ort, aus dem der Ortsname Bernkastel zweifelsfrei hergeleitet wird.http://de.wikipedia.org/wiki/475

um 475
Bernkastel und die Moselprovinz in den Händen der Merowinger (Franken).
um 400
Ein römisches Kastell (princastellum) im Bereich der heutigen Burgruine Landshut. Hierauf weisen u.a. unterhalb der Burg gefundene Beschläge, Keramik- und Eisenfunde hin.
um 370

Decimus Magnus Ausonius, römischer Dichter und Lehrer am kaiserlichen Hof, schreibt sein Gedicht »Mosella«.

50 v.u.Z. - 400 n.u.Z.
Römische Siedlung des Moseltales mit Trier als »Augusta Treverorum«, römische Kaiserstadt, die unter Constantin I. christlich wird.

600 v.u.Z.
Keltische Funde in der näheren Umgebung der Stadtteile von Kues und Wehlen.
(1936: Ausgrabung einer keltischen Siedlung auf dem Plateau »Ober dem Lieserpfad«.

3000 v.u.Z.
Die ersten Zeugnisse menschlicher Besiedlung entdecken Archäologen in Kues, eine der größten bandkeramischen Siedlungen der Neusteinzeit im Moselraum.

Folgende Unterkünfte in Bernkastel-Kues könnten Sie interessieren

Hausansicht

Gasthaus Huwer Kapuziner Stübchen

Gemütliches Gasthaus in ruhiger, zentraler Lage, ganz in der Nähe des mittelalterlichen Markplatzes..

Hausansicht

Moselle Rose

Das 'Moselle Rose' wurde neu eingerichtet und renoviert. Es bietet Platz für bis zu 8 Personen und..

Wissenswertes von A - Z

Prost! in Bernkastel-Kues_Foto: Bitchen

Zum Bitchen

Gäste und Besucher im Moselurlaub finden die Gaststätte "Zum Bitchen" am Marktplatz in der..

Urlaub an der Mosel in Bernkastel-Kues_Foto MGZ

Marien-Apotheke

Apotheke im Stadtteil Kues, ca. 100 Meter von der Brückenkreuzung entfernt.

Diese Veranstaltungen in Bernkastel-Kues könnten Sie interessieren

Kloster Machern an der Mosel

3. Lego Sonderausstellung und Börse im Kloster Machern

Steinreiche 450m² im Kloster Machern!Im Eintritt inklusive: Separates Kinderprogramm, auch in den..

Wochenmarkt

Wochenmarkt in Bernkastel-Kues

Frische trifft Flair auf dem Wochenmarkt vor dem alten Bahnhof in Kues. Jeden Samstag von 9 bis 14..

Anzeige

Ihr Urlaubstelefon +49 6531 500 190
Gäste für Gäste
Ferienland liveAktuelles - BlogGepostetGäste für Gäste
Impressionen
loading

Urlaub an der Mosel im Ferienland Bernkastel-Kues

  • Die besten Unterkünfte
  • Die schönste Landschaft
  • Die interessantesten Touren
  • Ihr unvergesslicher Aufenthalt