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Pfarrkirche St. Michael mit Kirchturm

Attraktives Ziel in jedem Urlaub an der Mosel: Der mächtige, über 600 Jahre alte Turm der an Kunstschätzen reichen Pfarrkirche St. Michael, zählt zu den beherrschenden Bauwerken der Stadt und wird das erste Mal 1177 erwähnt.

Die Kirche im Stadtteil Bernkastel ist das einzige im Stil des 14. Jahrhunderts noch einheitlich erhaltene Bauwerk der Moselregion. Die dreischiffige Kirche hat eine so reiche Ausstattung, wie sie in einer solchen Fülle hierzulande nur noch selten anzutreffen ist. Die Barockfassade, die 1968 wiederhergestellt wurde, bietet einen starken Gegensatz zum wuchtigen, über 600 Jahre alten, Turm von St. Michael. Der Innenraum vermittelt einen hallenartigen Raumeindruck, die Sakristei wurde 1664 erbaut und der zentrale Punkt im Chor ist die Kalvarienberggruppe von 1496.

Der Pestaltar im Anbau ist eine Arbeit des Bildhauers Hoffmann des Jüngeren. Er zeigt eine Szene aus Bernkastel um das Jahr 1630: Auf dem Marktplatz haben sich Bürger versammelt, um Opfer der Pest zu Grabe zu tragen. Der Turm gleicht einem Wehrturm und hat offensichtlich diese Funktion gehabt, führte doch an ihm früher die Stadtmauer vorbei, wie besonders deutlich im Merian-Stich von 1646 zusehen ist.

Der Kirchturm
Der Turm aus unverputzten Bruchsteinmauerwerk (dass erst im Laufe der Zeit dunkel geworden ist), wurde vermutlich Ende des 13. Jahrhundert errichtet.
Der Trierer Erzbischof Heinrich II. von Finstingen erwarb 1280 alle Güter und Rechte in Bernkastel von Grafen Heinrich V. von Salm. Lt. der Bistumschronik baute der Erzbischof nicht nur eine starke Mauer um den Flecken Bernkastel und befestigte Schloss und Siedlung. Nachdem Bernkastel vom König Rudolf die Stadtrechte verliehen bekam, errichtete er zudem zahlreiche Mauern, Türme und Brustwehren, darunter wohl auch den jetzigen St. Michaelsturm.
Der Turm ist 56 hoch, im Obergeschoß beträgt die Mauerstärke noch 1,75 Meter. Der Dachstuhl mit seinen Glocken stammt aus dem 15. Jahrhundert

Geschichte und Altäre
Wann genau die Pfarrei Bernkastel gegründet wurde, liegt im Dunkel der Geschichte. Es wird aber angenommen, dass schon 1017 eine katholische Gemeinde bestand. Als erster Pastor der Stadt wird Theoderich von Saarburg genannt. Es wird davon ausgegangen, dass spätestens 1177 eine Kirche bestanden haben muss (inmitten eines Friedhofs, von dem noch 4 Basaltkreuze erhalten sind).
Bei Renovierungsmaßnahmen im Jahr 1970 wurden Mauern entdeckt, die möglicherweise zu dieser ersten Kirche gehörten. Die jetzige Kirche wurde in der Amtszeit des Pastors Heinrich von Waldorf (Ende des 14. Jahrhundert, vermutlich 1386) errichtet. Der Schlussstein mit dem Wappen derer von Falkenstein ist in der Vierung des südlichen Seitenschiffes zu sehen. Aus der Entstehungszeit der Kirche sind noch das Sakramentshäuschen und das Grabmal des Burgbaumanns Reiner (vor dem Nikolausaltar) zu nennen. Zu den Anbauten an die Pfarrkirche zählen die Sakristei und die Kneipsche Kapelle.
Besonders sehenswert im Inneren der Kapelle sind der Sebastianusaltar (erste Hälfte des 17. Jahrhundert), der Marienaltar aus Alabasterstein (1750), der Nikolausaltar im südlichen Seitenschiff (1750) und die Kalvariengruppe auf dem Hochaltar der Michaelskirche aus dem Jahr 1496.

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