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Katholische Pfarrkirche St. Michael


Piesport | Ferienregion Bernkastel-Kues | Mosel | Rheinland-Pfalz
Am Kirchplatz 7, DE-54498, Piesport
Telefon: 0049 6507 2423
Kirchen/Stifte/Klöster
Ausflugstipps | Barock
Kultur | Familie
  • Information
  • Lage

Beschreibung

Das Kircheninnere wird durch die 3 monumentalen Deckenbilder („Piesporter Himmel“) beherrscht, die 1778 von Johann Peter Weber aus Trier gemalt wurden. Zu sehen sind über dem Altarraum die Himmelfahrt Mariens mit dem offenen Sarkophag und den 12 Aposteln, in der Mitte der Sturz der Engel durch den Erzengel Michael und zum Eingang hin die Missionspredigt des hl. Franz Xaver (darin unten rechts ein Selbstporträt des Malers zu Füßen seiner Frau im blauen Kleid, die mit ihrer linken Hand ein Schild hält mit der Aufschrift: J. P. Weber invenit et pinxit („hat ersonnen und gemalt“), Paulus Miller Architectus 1778).
Über dem Hochaltar befindet sich ein großes in der Wand eingelassenes Ölgemälde des 18. Jhdts, ebenfalls von J. P. Weber. Dargestellt ist ein Kind mit seinem Schutzengel, oben die Mutter Gottes, die Gruppe segnend, unten links der Teufel mit einer abgelegten Maske und einer Fackel, mit der er die Weltkugel in Brand zu setzen versucht.
Die drei Holzaltäre und die Kanzel stammen aus der Zeit der Erbauung, ebenso die mit Intarsienarbeiten versehene Kommunionbank. Die dreibogige in Rokokoformen gehaltene Orgelempore wurde erst Mitte des 19. Jahrhunderts in die Kirche eingebaut.
Die Kirche besitzt ein fünfstimmiges Geläut, das am 25. Januar 2004 in einem Vespergottesdienst von Domkapitular Nikolaus Föhr und Dechant Werner Mathieu geweiht wurde Der Guß der kleinsten Glocke erfolgte am 30. August 2003 in Piesport selbst und wurde von Hermann-Josef Schmitt aus Brockscheid durchgeführt. Die ehemaligen vier Stahlglocken aus dem Jahr 1950 läuten heute in der Wallfahrtskirche von Servanitza/Ukraine.
Auf der zwei Tonnen schweren Glocke St. Michael ist u. a. als Glockenbild auch ein Bündel Möhren dargestellt, ein kleiner Hinweis auf den Spitznamen der Piesporter - „Mortepänz“.
Darüber hinaus werden in der „Piesporter Schatzkammer“ u.a. Reliquien gezeigt, die im Mittelalter der Gottesmutter zugeschrieben wurden: ein elfenbeinerner Kamm und zwei Teile eines Leinentuches - der Schleier Mariens. Sie wurden bis zur Säkularisation in der ehemaligen Benediktinerabtei St. Maximin in Trier aufbewahrt.
Lange bewahrte Piesport seine jahrhundertealte Vorrangstellung als Sitz eines Landkapitels in der Seelsorgestruktur des alten Erzbistums Trier (später Dekanatssitz), dessen Kapitel um 1075 nur 7 Pfarreien, im Jahr 1794 sogar 44 Pfarreien der Mosel-Eifel-Hunsrück-Region umfaßte.

Die erste Pfarrkirche von Piesport, laut einem Kirchenverzeichnis um 1350 im Rang einer „matrix ecclesia“ (Mutterkirche), lag auf dem Berghang oberhalb des Ortes auf der linken Moselseite, wo sie die heidnische Kultstätte des Mercurius Bigontius verdrängt hatte. Heute erinnert nur noch ein kleines „Kapellenhäuschen“ („Michelskirch“) in den Weinbergen daran, da das umgebende Terrain durch die Flurbereinigung in den 90er Jahren sein Aussehen stark verändert hat. Diese Kirche hatte das Michaels-Patrozinium, das beim Neubau der Pfarrkirche 1776 auf diese übertragen wurde. Die alte Bergkirche, 1295 zum ersten Mal erwähnt, verlor in den folgenden Jahrhunderten aus praktischen Erwägungen heraus ihren Rang an die im Ort gelegene Kirche „zu den 12 Aposteln“ beim Kirchhof. Deren Patrozinium wurde später durch das des Pestpatrons Sebastian verdrängt (heute Sebastianuskapelle beim Pfarrheim). In einem Visitationsprotokoll von 1569 wird sie als Hauptkirche genannt. 1609 wurde in der alten Kirche noch die Taufe gespendet und an hohen Feiertagen Gottesdienst gehalten. Von ihr heißt es Mitte des 18. Jahrhunderts, daß sie in baufälligem Zustand sei.
Der heutige, an der Mosel gelegene Bau wurde im Jahre 1776/77 errichtet: die Pfarrgemeinde finanzierte den Turm und die Sakristei, die Abtei Mettlach das Kirchenschiff und das Trierer Domkapitel den Chorraum.
Der Kirchenbau wird vom 52,50 m hohen Turm bestimmt, an dessen rechter Seite um 1850 eine neugotische offene Halle mit Haubendach angefügt wurde. Aus Klausen stammen die dem Eingang vorgelagerten Portalfeiler (um 1780), deren Engelsdarstellungen Glaube und Liebe symbolisieren.


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