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500 v.Chr.

Schon die Kelten konsumieren Wein an der Mosel

1. Jahrhundert nach Christus

Der Weinanbau im Moseltal wird in römischen Quellen erwähnt. Aus dieser Zeit stammen auch die ersten archäologischen Funde.

2. Jahrhunder nach Christus

Die Kelteranlagen in Erden und Piesport sind vermutlich in dieser Zeit entstanden.

Mittelalter

Während der Zeit des Mittelalters wird der Weinbau vor allem von Klöstern und Abteien betrieben.

18. Jahrhundert

Erzbischof Clemens Wenzelslaus sorgt für eine qualitative Neuausrichtung des Moselweinbaus. 1787 verfügt er, dass nur "gute Reben" gepflanzt werden sollen - gemeint war in erster Linie Riesling anzubauen.

1802

Unter Napoleon beginnt die Verstaatlichung der Klöster und Stifte - eine 1.500 jährige Geschichte des klösterlichen Weinbaus geht zu Ende.

1899

Der Bernkasteler Ring wird von Weingütern gegründet.

Anfang 20. Jahrhundert

Die leichten, fruchtigen Moselweine liegen im Trend. Die Nachfrage im In- und Ausland ist groß. Die Weine der Mosel gehören zu den teuersten Weißweinen der Welt.

1933

Ab 1933 darf kein Rotwein mehr an der Mosel angebaut werden. Dieses Verbot galt bis ins Jahr 1986.

50er und 60er Jahre

Steigende Nachfrage nach Moselwein sorgt für einen Aufschwung des Weinbaus.

1980er Jahre

Die Wein-Skandale der 1980er Jahre sorgen für einen Rückgang. Besonders der an der Mosel häufig vorkommende süße Wein ist weniger gefragt. In der Folge geben viele kleine Betriebe auf.

Heute

Die Mosel ist heute vor allem für renommierte und aufstrebende Qualitätsweingüter bekannt.

Das Weinbaugebiet Mosel
Das römische Erbe an der Mosel
Wein- und Sektproben an der Mosel